Die 5 häufigsten Fehler beim agilen Arbeiten


Veröffenticht am 27.10.2022 von Tisson & Company
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Agiles Arbeiten: für Unternehmen oft Neuland und eine richtige Herausforderung. Kein Wunder! Ist diese Arbeitsweise doch mit ein paar Regeln verbunden und damit, alte Gewohnheiten über Bord zu werfen! Missverständnisse und Fehler sind da ganz normal und nicht besonders. Je mehr man diese aber ausräumt, desto erfolgreicher werden agile Projekte und der gewünschte Erfolg ist zum Greifen nah! 
Nehmt euch die folgenden Zeilen zu Herzen und vielleicht könnt ihr so den ein oder anderen Fehler bei euren agilen Projekten vermeiden! 

 

TOP 5 der häufigsten Fehler bei agilen Projekten! Los geht's:

 

 

1. Falsche Rollenverständnisse

 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das war schon immer so und umso anstrengender ist es, nicht ständig in alte Muster zu verfallen. Der Fehler: der Projektmanager mutiert zum Projektleiter, der kontrolliert und fleißig Anweisungen verteilt. Dabei sind agile Teams am erfolgreichsten, wenn sie sich selbst organisieren. Also: einfach mal laufen lassen und sich vom Mikromanagement lösen. Wir wissen, dass das nicht so einfach ist, hilft aber ungemein. 
Gleichzeitig benötigen Scrum Teams einen Scrum Master, der sie begleitet, und einen Product Owner, der klare Zielvorgaben vorgibt. Nur so erzielen sie Ergebnisse. Ähnliche Rollen sehen übrigens auch andere agile Ansätze vor.

 

 

2. Es liegt zu viel Wert auf Tools statt auf Arbeitsweisen

 

Ein anderes häufiges Missverständnis in Projekten besteht darin, dass allein der Einsatz von Tools für agiles Arbeiten Projekte agil macht. Dem ist aber nicht so. 
Fest steht: Die richtigen digitalen Werkzeuge sind eine große Hilfe bei der Erstellung von Roadmaps, dem Auswerten von KPIs und vielem mehr. Aber viel wichtiger sind die agilen Arbeitsweisen. Das agile Manifest stellt Interaktionen und Individuen vor Werkzeuge und Prozesse.

 

 

3. Ungenügende Vorbereitung

 

Agil heißt nicht ungeplant arbeiten. Im Gegenteil: zwar gibt es keinen festen Projektplan, der Schritt für Schritt abgearbeitet wird. Gleichzeitig aber ist beispielsweise ein gründliches Sprint Planning bei Scrum-Projekten entscheidend. Hier gilt: klären, welche Arbeiten wann durchgeführt werden müssen. Ganz alte Regel: Bevor ein Product Backlog fertig ist, ist es nicht sinnvoll, einen Sprint zu starten.

 

 

4. Ergebnisse werden zu selten präsentiert

 

Tu Gutes und rede drüber! Nicht immer ist es sinnvoll, mit dem Präsentieren von Ergebnissen bis zum Ende eines Sprints zu warten. Werden fertige Stories vorher schon kurz mit dem Product Owner besprochen, lassen sich früher Verbesserungen durchführen. Allgemein ist es entscheidend bei agilen Projekten, Hindernisse frühzeitig zu kommunizieren.

 

 

5. Hybridmethoden oder "viel hilft viel"

 

Die Versuchung ist groß, agile Methoden mit dem klassischen Wasserfall-Prinzip zu verbinden. Oft geschieht dies auf Druck des Managements. Solche Hybriden Begriff „Hybrid“? können zwar immer noch Vorteile wie das schnelle Generieren von Feedback mitbringen. Sie sind aber nicht in der Lage, das volle Potenzial von „Agile“ auszuschöpfen. Manchmal führt der Versuch, verschiedene Methoden zu kombinieren, sogar zu mehr Komplexität und zum Scheitern von Projekten. Besser für die Projekteffizienz ist es, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen und sich ganz für agiles Arbeiten zu entscheiden.

 

 

Das agile Arbeiten ist eine Herausforderung

 

Agil sein liegt im Trend. Aber nicht immer wird die Realität dem Versprechen gerecht. Damit Unternehmen wirklich zu agilen Organisationen werden, ist ein tiefgreifender Wandel der Unternehmenskultur und des Mindsets notwendig. Diese agile Transformation vollzieht sich nicht von heute auf morgen und ist teilweise ein anstrengender Prozess gegen die Gewohnheiten – aber es lohnt sich!

 

Ihr braucht Hilfe bei euren agilen Projekten? Sprecht uns an, wir haben noch mehr Tipps auf Lager!


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